Töpferstadt Waldenburg
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Dürrenuhlsdorf

Die Gründung des Ortes Dürrenuhlsdorf fällt wahrscheinlich in die Zeit der großen Einwanderungswelle des 12. Jahrhunderts. In der Verlängerung des schon slawisch besiedelten Schlagwitzer Taleinschnittes gelegen könnte das auf eine der ersten Gründungen dieser deutschen Besiedlungsphase hindeuten, wobei sich im Ort bis heute keine Kirche nachweisen lässt bzw. Dürrenuhlsdorf schon im 14. Jahrhundert Kirchfilial von Schlagwitz war (später zu Schwaben), was einer Erstbesiedlung eher widerspricht.
Der Ort, auch gegenwärtig noch als zweiseitiges Waldhufendorf strukturiert, geht seiner Schreibweise nach auf einen Siedler Namens Albert oder Albrecht zurück. Nachweisbare Schreibweisen: "Dorn Olbersdorf (1493), Dornalberßdurff (1497), Durn Ullsdorf (1547), Dörrn-Ulmsdorf (1556) und Dürren Uhlsdorff (1720) sind Indizien für diese Herleitung. Der Beiname "Dürr" im Sinne von trocken, karg, mager oder dornig findet sich in gleicher Bedeutung wenige Kilometer weiter im Ortsnamen Dürrengerbisdorf wieder, das auch an einem vergleichbaren Talausläufer liegt. 
Eine andere Theorie bezieht das rechtsmuldisch benachbarte Uhlsdorf (Wasser-Uhlsdorf) oder Ulrichsdorff (1460) mit ein und leitet den Namen von Ulrich oder Ullmann ab. Vermutlich haben sich beide Ortsnamen aus verschiedenden Wortstämmen kommend durch die konträren Beiwörter "Dürren" und "Wasser" befördert aufeinanderzu entwickelt.   








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