Töpferstadt Waldenburg
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Oberwinkel

Wie auch bei Niederwinkel liegen für den Ort Oberwinkel urkundliche Belege im Zusammenhang mit dem Kloster Remse vor. Urkunden der Jahre 1261 und 1349 benennen einen Ort "Winkile" bzw. "Winkele",  womit Oberwinkel gemeint war. Im 14. Jahrhundert werden die Dörfer zur Unterscheidung in Urkunden mit "Superior Winkel" (Oberwinkel) und "Inferior Winkel" (Niederwinkel) bezeichnet. Zur Erbauung der Kirche Oberwinkel finden sich keine genauen Daten oder Schriftquellen. Einige Datierungen an Balken und Bauteilen lassen auf Bauphasen und Veränderungen in den Jahren 1559, 1648, 1688, 1729, 1760 schließen. Nach einer Inschrift in der Turmkugel kam es 1824 und 1825 zu einem tiefgreifenden Umbau, welcher das Gebäude und seine Ausstattung stark veränderte.
Um 1930 fiel die selbstständige Pfarrstelle für Oberwinkel weg und gehört seitdem als Schwestergemeinde der Lutherkirche Altstadt Waldenburg an .
Der Ort erstreckt sich entlang der Bachseite des Grünfelder Parkes und ist ein weitläufiges Straßendorf ohne die dichte Reihung der Hofstellen.




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