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LEADER-Entwicklungsstrategie "Schönburger Land"

 aktuell

Der 5. Projektaufruf 2017 startet

Projektanträge zur Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategie der Region „Schönburger Land“ können bis zum 02. Februar 2018 eingereicht werden. Weitere Informationen und die benötigten Antragsformulare erhalten Sie auf folgender Seite:
region-schoenburgerland.de/der-5-projektaufruf-2017-startet

Gemeinsam die Region gestalten!

Anknüpfend an die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre in der ländlichen Entwicklung als ILE-Gebiet haben sich verschiedene Gemeinden und Städte entschlossen, für den Förderzeitraum 2014-2020 gemeinsam die Anerkennung als LEADER-Region „Schönburger Land“ zu erlangen.
Am 22.04.2015 verkündete der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt im Rahmen der Festveranstaltung zur Anerkennung der LEADER-Entwicklungsstrategien in Limbach-Oberfrohna die Aufnahme der Region in das LEADER-Programm des Freistaates Sachsen.

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das innovative Ideen und Projekte in ländlichen Regionen fördert. Die ausgewählten Regionen erhalten ein Budget, das sie in eigener Verantwortung für ihre Projekte ausgeben dürfen.




Link Willkommen | SCHÖNBURGER LAND


top Informationen zu geförderten Projekten

Rückbau des Wohnhauses Niederwinkler Hauptstraße 22 in 08396 Waldenburg und Flächenrenaturierung

Die Stadt Waldenburg plant im Ortsteil Niederwinkel, das Gebäude Niederwinkler Hauptstraße 22 rückzubauen, die Flächen zu entsiegeln und die entstehende Freifläche zu renaturieren.
Dieses Gebäude steht seit vielen Jahren unbewohnt und marode in der Ortskernlage.
Niederwinkel ist mit seiner unverfälschten Ortsstruktur und seiner authentischen denkmalgeschützten Gebäudesubstanz wertvolles Zeugnis ländlichen Baukultur. Das betreffende Gebäude wirkt schon seit Jahren nicht positiv auf das Ortsbild, alle Bemühungen die Baustruktur zu veräußern bzw. zu sanieren waren erfolglos. Der Gebäudezustand, die straßenführungsbeeinträchtigende Lage, Bachnähe und das kleine Steilhanggrundstück sind in Summe als Wohnstandort nicht mehr zeitgemäß.
Durch den entstehenden Freiraum entspannt sich nicht nur die Verkehrssituation, außerdem wird das Wohnumfeld angrenzender ortsprägender Bebauung mit der renaturierten Fläche aufgewertet.


Anlage und Gestaltung eines Töpferplatzes auf dem Flustück 1385/2 der Gemarkung Waldenburg

Die Stadt Waldenburg kann als ehemalige Residenzstadt der Fürsten von Schönburg-Waldenburg nicht nur eine mittelalterlich geprägte Stadtstruktur, sondern auch auf europaweit bedeutendes Töpferhandwerk zurückblicken. Der erste bestätigte Innungsbrief des Töpferhandwerks ist auf das Jahr 1388 datiert. Heute arbeiten noch sechs Töpfer- und Keramikwerkstätten in der Stadt und erfüllen den Beinamen "Töpferstadt" in erlebbarer Tradition.
Zur touristischen Darstellung des Töpferhandwerks ist geplant eine Wiesenfläche in der Altstadt zu einem Töpferplatz umzugestalten.
Zentrales Objekt sind dabei lebensgroße Töpferfiguren "Formen", "Henkeln" und "Modellieren", die der blinde Töpfermeister Walter Richter in den 1950iger Jahren geschaffen hat.
Auf dem ca. 300 m² große Grundstück entsteht als zentrales Element ein Podest in Form einer Brunnenanlage mit den darin stehenden Figuren.
Von den Straßenflächen aus erfolgt ein barrierefreier Zugang.
Zwei Bänke laden zum Verweilen ein. Zwischen den Bänken befindet sich ein Stehle mit Informationen zur Töpfer- und Stadtgeschichte. Blumen- und Staudenbepflanzungen runden die Platzgestaltung ab.
Das Projekt dient dem Ausbau der touristischen Infrastruktur.
Durch den entstehenden Ruheraum im Kreuzungsbereich dreier Straßenzüge wird das Wohnumfeld positiv beeinflusst.
Der Platz ist ganzjährig öffentlich zugänglich.








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