Stadtentwicklungskonzept
„Waldenburg 2030"
Waldenburg ließ 2002 erstmals ein INSEK erarbeiten. Ein Großteil der damals angedachten und in einem diskursiven Prozess entwickelten Schlüsselprojekte erfuhren seitdem eine Umsetzung und leisteten einen positiven Beitrag auf die gesamtstädtische Entwicklung. Gleichzeitig traten einige, damals prognostizierte Entwicklungen nicht ein und wiederum veränderte Rahmenbedingungen führten zu einem gestiegenen Handlungsdruck in anderen städtischen Teilräumen. Entwicklungen – wie beispielsweise der demografische Wandel – erfassten in immer stärkerem Maße die Stadt Waldenburg. In Kombination mit dem anhaltenden Strukturwandel, der veränderten Rolle der ländlichen Räume im sächsischen Siedlungsgefüge und einer zunehmenden Bedeutung einer resilienten Stadtentwicklung, steht die Stadt aktuell vor ganz neuen Herausforderungen als das im Jahr 2002 der Fall war.
Insgesamt macht dies eine Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes notwendig. Zugleich offeriert die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes die Chance, die Stadtentwicklung anhand der aktuellen Entwicklungen neu auszurichten und bisher wenig beachtete Themen und Erkenntnisse mit einfließen zu lassen. Das vorliegende Konzept bekundet diesen Anspruch. Das Konzept stellt eine fachübergreifende Strategie für die weitere Entwicklung der Gesamtstadt bis zum Jahr 2030 dar.
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