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LEADER-Entwicklungsstrategie "Schönburger Land"

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Gemeinsam die Region gestalten!

Anknüpfend an die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre in der ländlichen Entwicklung als ILE-Gebiet haben sich verschiedene Gemeinden und Städte entschlossen, für den Förderzeitraum 2014-2020 gemeinsam die Anerkennung als LEADER-Region „Schönburger Land“ zu erlangen.
Am 22.04.2015 verkündete der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt im Rahmen der Festveranstaltung zur Anerkennung der LEADER-Entwicklungsstrategien in Limbach-Oberfrohna die Aufnahme der Region in das LEADER-Programm des Freistaates Sachsen.

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das innovative Ideen und Projekte in ländlichen Regionen fördert. Die ausgewählten Regionen erhalten ein Budget, das sie in eigener Verantwortung für ihre Projekte ausgeben dürfen.

Quelle: Uwe Schoßig

Architektur macht Schule

Realisiertes Projekt in der Schönburger Region

Interessante Fördermöglichkeiten auch für private Bauherren

Das und anderes bietet ihnen LEADER. Hinter dem Programm LEADER verbergen sich Fördermöglichkeiten für private Bauherren, Unternehmen, Vereine aber ebenso Kommunen. Diese nicht unerhebliche finanzielle Unterstützung in Form nichtzurückzahlbarer Zuschüsse können Sie möglicherweise in Anspruch nehmen, um Ihre Ideen zu verwirklichen.
Vielleicht ist etwas für Sie bei unseren Projektaufrufen dabei. Mit dem LEADER-Programm unterstützen wir Sie unter anderem:
• bei Ihrer Wohneigentumsbildung oder auch bei der bedarfsgerechten Anpassung von Mietwohnungen
• dem qualitativen Ausbau der touristischen Infrastruktur und des Wegenetzes
• bei der Sanierung wichtiger kulturhistorisch wertvoller Gebäude und Baudenkmäler
• bei der Entwicklung Ihres Gewerbetriebes z.B. durch Umnutzung und Ausbau von Bestandsgebäuden
• bei der Erhaltung von Einrichtungen zur Daseinsvorsorge, der Soziokultur und des Breitensports.
Sie sehen, es ist ein breites Spektrum, was Sie nutzen könnten.
Nähere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sowie bereits realisierter Vorhaben finden Sie auf der Internetseite

www.region-schoenburgerland.de.

Außerdem steht Ihnen das Team vom Regionalmanagement Schönburger Land mit Rat und Tat zur Seite.

Nun heißt es: Viel Erfolg bei der Realisierung Ihres Vorhabens!

            

 

Informationen zu geförderten Projekten

Sanierung der Fassade (Ostseite) des Museumsgebäudes in Waldenburg
RL LEADER/2014

Die in den vergangenen Jahren am und im Museumsgebäude vorgenommenen Umbau- u. Sanierungsarbeiten erfordern auch eine Weiterführung in der Außensanierung. Gegenstand der Maßnahme innerhalb des Gesamtvorhabens
(Sanierung aller Gebäudeseiten) ist die denkmalgerechte Sanierung der Außenfassade. Der finanzielle Gesamtbedarf laut aktueller marktangepasster Kostenschätzung erfordert die Aufteilung der Gesamtkosten in zwei unterschiedliche Förderprogramme. Die Sanierung der West-, Süd- u. Nordfassade wird über das Programm Investkraft „Brücken in die Zukunft" gefördert und die verbleibende Ostfassade wird Fördergegenstand dieses LEADER-Projektes der Region „Schönburger Land" sein.

 

Die Ostfassade des Museumsgebäudes weist eine Länge von 29m und eine Höhe von ca. 10,5m auf. Über einem 1-2m hohen, vorstehenden Sockel gliedert sich die verputzte Fassade in einen unteren Abschnitt, in den die hochrechteckigen Erdgeschossfenster eingeschnitten sind. Ein umlaufendes Porphyrgesims in Höhe der Fensterbrüstung der Obergeschossfenster definiert den oberen Abschnitt, der durch die mit Porphyrgewänden gerahmten Obergeschossfenster gegliedert ist. Den Abschluss des oberen Fassadenabschnittes bilden ein geputztes Schmuckband mit Mäanderrelief und ein Mauerwerksvorsprung unter der Traufe.

 

Oberhalb des Gesimsbandes wird die vorhandene Putzfläche strukturangleichend überarbeitet. Der Anstrich wird auf allen verputzten Fassadenteilen in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde erneuert. Die Fensterbänke im Erdgeschoss und der Sockelvorsprung erhalten eine Abdeckung aus Titanzink.

 

 
Anlage und Gestaltung eines Töpferplatzes auf dem Flustück 1385/2 der Gemarkung Waldenburg

Die Stadt Waldenburg kann als ehemalige Residenzstadt der Fürsten von Schönburg-Waldenburg nicht nur eine mittelalterlich geprägte Stadtstruktur, sondern auch auf europaweit bedeutendes Töpferhandwerk zurückblicken. Der erste bestätigte Innungsbrief des Töpferhandwerks ist auf das Jahr 1388 datiert. Heute arbeiten noch sechs Töpfer- und Keramikwerkstätten in der Stadt und erfüllen den Beinamen "Töpferstadt" in erlebbarer Tradition.
Zur touristischen Darstellung des Töpferhandwerks ist geplant eine Wiesenfläche in der Altstadt zu einem Töpferplatz umzugestalten.
Zentrales Objekt sind dabei lebensgroße Töpferfiguren "Formen", "Henkeln" und "Modellieren", die der blinde Töpfermeister Walter Richter in den 1950iger Jahren geschaffen hat.
Auf dem ca. 300 m² große Grundstück entsteht als zentrales Element ein Podest in Form einer Brunnenanlage mit den darin stehenden Figuren.
Von den Straßenflächen aus erfolgt ein barrierefreier Zugang.
Zwei Bänke laden zum Verweilen ein. Zwischen den Bänken befindet sich ein Stehle mit Informationen zur Töpfer- und Stadtgeschichte. Blumen- und Staudenbepflanzungen runden die Platzgestaltung ab.
Das Projekt dient dem Ausbau der touristischen Infrastruktur.
Durch den entstehenden Ruheraum im Kreuzungsbereich dreier Straßenzüge wird das Wohnumfeld positiv beeinflusst.
Der Platz ist ganzjährig öffentlich zugänglich.